Am Samstag, den 9. Oktober 2021 fand die Hauptversammlung der Kreisjugendfeuerwehr Breisgau-Hochschwarzwald in der Sommerberghalle in Buchenbach statt. Dank der aktuellen Möglichkeit, die Veranstaltung im Rahmen der 3G-Regelung durchzuführen, war es kein Problem pro Feuerwehr, pro Jugendfeuerwehr und pro Kindergruppe einen Vertreter einzuladen.

Die Feuerwehr Buchenbach sorgte mit der örtlichen Jugendfeuerwehr für die Bestuhlung und die technische Ausstattung sowie die Verpflegung der Teilnehmer.

Unter den Teilnehmern und Gästen befanden sich neben den erwähnten Vertretern der Feuerwehren, Jugendfeuerwehren und Kindergruppen auch die Landrätin des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald, Frau Dorothea Störr-Ritter, der Kreisbrandmeister des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald, Alexander Widmaier, sowie dessen Stellvertreter Gotthard Benitz, Karlheinz Strecker und Christoph Blattmann, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Breisgau-Hochschwarzwald, Christoph Zachow, Kommandant der Feuerwehr Buchenbach Florian Döll, sowie Anja Gutjahr und Sabine Pfändler vom Fachbereich für Brand- und Katastrophenschutz des Landratsamtes sowie der Stadtbrandmeister der Feuerwehr Freiburg, Achim Müller, und – wie immer bei einer Hauptversammlung der Kreisjugendfeuerwehr, der ehemalige Kreisjugendwart Gerhard Pfeiffer aus Löffingen.

Für die Gemeinde Buchenbach war der stellvertretende Bürgermeister, Markus Millen, vor Ort. Er bedankte sich in seiner Ansprache für die Durchführung der Veranstaltung in der Sommerberghalle in Buchenbach sowie die Arbeit der Feuerwehren. Markus Millen hob das ehrenamtliche Engagement alle Beteiligten in den Feuerwehren und auch insbesondere auch der Jugendfeuerwehren zur Nachwuchssicherung der Feuerwehren hervor. Die Gemeinde Buchenbach schuf kürzlich ein neues Vereinshaus, das unter anderem den Rettungsdienst beherbergt aber auch die Belange der Feuerwehr bedient und fördert.

Michael Meßmer trug als Vertreter der einzelnen Unterstützungsbereiche im Landkreis die Berichte aus den Bereichen vor. Die jeweiligen Bereichssprecher verfassten Berichte über die in ihren Bereichen durchgeführten Aktivitäten der Jahre 2019, 2020 und 2021, die dann Eingang in den Gesamtbericht fanden. Den Berichten war zu entnehmen, dass das Jahr 2019 noch normal ablief und in den Bereichen die Jugendarbeit wie gewohnt durchgeführt werde konnte. Mit Beginn der Pandemie im Jahr 2020 kam dann die Jugendarbeit zum Erliegen. Mit digitalen Angeboten wurde teilweise versucht den Kontakt zu den Jugendfeuerwehrmitgliedern aufrecht zu halten. Dies gestaltete sich jedoch als schwierig. Auch die Jugendleiter der jeweiligen Jugendfeuerwehren konnten sich zunächst nur noch digital treffen und abstimmen. Mit Fortgang der Corona-Lage konnten auch persönliche Treffen teilweise wieder stattdinden. Im Herbst des Jahres 2020 war dann, kurz vor dem weiteren Lockdown die Jugendarbeit in Präsenz wieder kurzzeitig möglich.

Die vor der Pandemie in den Bereichen vorwiegend durchgeführten Aktivitäten unter den Jugendfeuerwehren waren der Kameradschaftspflege und des Austausches unter den Jugendfeuerwehren gewidmet. Dies wird allseits auch für die Zeiten ab Ende 2021 wieder angestrebt, soweit die Pandemie-Lage dies zulässt.

Teilweise konnten zwischenzeitlich zusätzlich zu den regulären Gruppenabenden in den Jugendfeuerwehren schon wieder Probenwochenenden, also mehrtägige Aktionen durchgeführt werden.

Corinna Nopper trug den Bericht des Fachgebiets Kindergruppen vor. Trotz der Pandemie konnten die Kindergruppen teilweise Gruppenabende in digitaler Form fortsetzen. Auch mittels Aktionspakten, die die Kinder zu Hause bearbeiten konnten, war dies möglich. Insgesamt gestaltete sich aber auch dies im Rahmen der Lockdowns sehr schwierig.

Den Kindergruppen kam die durch die Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg gestiftete Kindergruppenkiste zugute. Eine dieser Kisten wurde an den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald gegeben und kann nun durch die Kindergruppen im Landkreis bei Bedarf genutzt werden. Finanziert wurden die Kisten aus den Erträgen der Edeka Feuerwehr-Wurst-Aktion.

Melike Gerardin führte in ihrem Bericht der Kreisjugendsprecher aus, dass die Jugendsprecher der einzelnen Jugendfeuerwehren teilweise in den Dienstbesprechungen der Kreisjugendfeuerwehr oder beim Jugendsprechertreffen beteiligt waren. Darüber hinaus wurden auch überregionale Termine, wie beispielsweise die Treffen an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal besucht.

In Zeiten der Pandemie trafen sich die Kreisjugendsprecher teilweise online. Ein Online-Treffen mit den Jugendsprechern aus dem Landkreis wurde nicht durchgeführt, da alle Schülerinnen und Schüler ohnehin aufgrund von Homeschooling bereits dauernd vor den Geräten saßen und daher keine Motivation für die Nutzung weiterer Online-Medien vorhanden war.

Marco Morath trug stellvertretend für Daniela Leber den Kassenbericht für 2019 und 2020 vor, woraufhin Stefan Berger den Bericht der Kassenprüfer vortrug und nach Abstimmung durch das Plenum die Entlastung erteilen konnte.

In seinem Bericht erläuterte Walter Kistler, dass die Kindergruppen mit einer Steigerung 77 Kindern in ihren Reihen zu einer Gesamtmitgliederzahl von 197 Mitgliedern angewachsen waren. 35 Kinder konnten von den Kindergruppen in die Jugendgruppen übernommen werden. Durch die Neugründung der Jugendfeuerwehr Heitersheim gibt es nun 48 Jugendfeuerwehren im Landkreis. Aufgrund der Corona-Situation gab es im Berichtszeitraum weniger Neuaufnahmen als sonst in diesem Zeitraum üblich. Insgesamt konnten 152 Mitglieder der Jugendfeuerwehren in die jeweiligen Einsatzabteilungen übernommen werden.

Die Kreisjugendfeuerwehr führte in 2019 insgesamt 3 Dienstbesprechungen für die Jugendleiter sowie 3 Ausschusssitzungen und mehrere Vorstandsbesprechungen durch. Aufgrund der Pandemie ab 2020 konnten keine Präsenzveranstaltungen mehr durchgeführt werden, weshalb die Besprechungen dann online in digitaler Form durchgeführt wurden.

An Veranstaltungen wurden im Berichtszeitraum zwei Schiedsrichterlehrgänge für die Leistungsspange und den Pokalwettkampf, ein Lehrgang zur Vorbereitung auf die Jugendflamme, die Abnahme der Leistungsspange und der Pokalwettbewerb in Ehrenkirchen und in Freiburg-Tiengen, ein Zeltlager in Ehrenkirchen sowie eine Stadtrally zusammen mit der Feuerwehr Freiburg durchgeführt. Der Erlös der Stadtrally wurde durch die Jugendfeuerwehr Freiburg und die Kreisjugendfeuerwehr Breisgau-Hochschwarzwald aufgestockt und an das Kinderhospiz Deutschland e.V. gespendet.

Der Landkreis war mit zwei Mannschaften aus Schallstadt und Kirchzarten beim Landesentscheid im Bundeswettbewerb vertreten.

Der Jugendgruppenleiterlehrgang konnte in 2019 noch normal durchgeführt werden. In 2020 war dann keine Durchführung möglich. In 2021 konnte im Frühjahr ein Lehrgang in Hybrid-Form durchgeführt werden. Ein zweiter Lehrgang ist für den Herbst vorgesehen.

Christoph Zachow führte die Entlastung des Kreisjugendfeuerwehr-Ausschusses durch, die auch einstimmig von der Versammlung gewährt wurde.

Anschließend vollzogen Christoph Zachow und Walter Kistler die Ehrungen.

In Abwesenheit wurde Daniela Leber für Ihre Tätigkeit als Kassiererin, ohne selbst Mitglied einer Feuerwehr zu sein, mit der Floriansplakette des Kreisfeuerwehrverbandes Breisgau-Hochschwarzwald geehrt.

Die Ehrennadel in Silber der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg erhielten Ilona Kirner, Andreas Stoll und Florian Zunftmeister (in Abwesenheit) für Ihre Verdienste um die Jugendarbeit im Landkreis.

Die Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber erhielten Walter Kistler, Roland Vogelbacher und Ulrich Wehrle für ihr jahrelanges Engagement in der Jugendfeuerwehr und Kreisjugendfeuerwehr.

Die Ehrennadel in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes Breisgau-Hochschwarzwald erhielten Marco Morath und Michael Messmer für ihre langjährige Tätigkeit bei der Kreisjugendfeuerwehr.

Um den Weg für die Neuaufstellung des Kreisjugendfeuerwehr-Ausschusses zu bereiten und die Satzung an die aktuellen zeitlichen Gegebenheiten anzupassen, war eine Satzungsänderung notwendig, die das Plenum einstimmig bejahte.

Die aktuelle Amtszeit des Kreisjugendfeuewehrausschusses ging mit dieser Hauptversammlung zu Ende. Aufgrund der teilweise langjährigen Tätigkeit für die Kreisjugendfeuerwehr standen zahlreiche Amtsinhaber nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung, weshalb zahlreiche neue Amtsträger zu wählen waren.

Corinna Nopper (Bad Krozingen) wurde mit 39 von 41 Stimmen zur neuen Kreisjugendleiterin gewählt.

Ihre stellvertreter Ulrich Wehrle (Lenzkirch) und Jonas Zuschlag (Breisach) wurden mit 37 Stimmen gewählt.

Die Bereichssprecher Florian Zunftmeister (Hochschwarzwald), Johannes Schill (Glottertal), Svenja Hofmann (Eschbach) und Jan Kind (Vogtsburg) wurden mit 41 Stimmen gewählt. Nur für den Bereich Südlicher Breisgau konnte kein Vertreter gefunden werden.

Auch die Fachgebietsleiter Florian Zunftmeister (Ausbildung), Jörg Schlachter (IT), Walter Kistler (Wettbewerbe/Sport, Zeltlager), Barbara Kistler (Kindergruppen), Andrew Heinz (Öffentlichkeitsarbeit) und Maik Fellechner (Jugendforum) konnten mit 40 Stimmen oder mehr ihre Ämter annehmen.

Walter Kistler wurde von Christoph Zachow mit der Ehrennadel in Silber des Deutschen Feuerwehrverbandes für seine Verdienste in der Kreisjugendfeuerwehr, insbesondere nach dem nicht sehr einfachen Amtswechsel vor fünf Jahren gewürdigt. Nach dem vormaligen Amtswechsel, bei dem auch der Kreisfeuerwehrverband bei der Neubesetzung von Ämtern und Positionen gefordert war, musste viel wieder aufgebaut und erneuert werden. Diese Leistung wurde mit der vorliegenden Ehrung durch den Kreisfeuerwehrverband gewürdigt.

Die Landrätin Dorothea Störr-Ritter dankte allen Geehrten und allen, die nun aus ihren Ämtern scheiden, für deren Engagement. Gleichermaßen dankte sie dem neuen Gremium um Corinna Nopper für die Bereitschaft die Ämter zu übernehmen und die Arbeit fortzuführen.

Die Corona-Pandemie beute einen Neuanfang für die Gesellschaft, für die Kinder und Jugendliche, so die Landrätin. In den kommenden Jahren werde allen, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, daraus noch eine Zusatzaufgabe erwachsen. Die Kinder hätten teilweise den Mut und die Courage verloren. Dies gelte es in der Zukunft wieder aufzuholen – zusätzlich zur ureigenen Aufgabe der Kreisjugendfeuerwehr. Kinder müssten lernen, sich einzubringen und auch in schwierigen Zeit zueinander zu halten, so die Landrätin.

Achim Müller von der Feuerwehr Freiburg überbrachte die Glückwünsche der Feuerwehr Freiburg und der Jugendfeuerwehr Freiburg. Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit in der Vergangenheit und freut sich auf eine ebenso gute in der Zukunft.

Es gehe bei der Jugendfeuerwehr nicht nur darum Nachwuchsarbeit für die Feuerwehren zu machen, sondern auch darum, wichtige Jugendarbeit mit den Kindern und Jugendlichen zu machen, die von Ihren Eltern der Jugendfeuerwehr anvertraut werden.

Es sei der Wunsch, so Müller, wieder Feuerwehrarbeit zu machen, wie es früher – vor Corona – einmal war. Dieser Wunsch bestehe auch für die Jugendfeuerwehr und die Beteiligten darin.

Corinna Nopper bedankte sich bei allen, die dem neuen Kreisjugendfeuerwehr-Ausschuss, die Stimmen gegeben und das Vertrauen ausgesprochen haben.

Zur Verbesserung der Lesbarkeit wurde auf die gleichzeitige Angabe männlicher und weiblicher Geschlechterformen verzichtet. Alle Angaben beziehen sich gleichermaßen auf männliche, weibliche und diverse Personen.

 

Text/Fotos: Marco Morath

Die Jugendfeuerwehr Freiburg veranstaltete am Samstag, den 2. Oktober 2021 im Stadtteil Tiengen die diesjährige Abnahme der Leistungsspange. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie und deren Folgen musste der ansonsten parallel ausgetragene Pokalwettbewerb in diesem Jahr leider abermals ausfallen.

Da die Abnahme der Leistungsspange aufgrund der Corona-Pandemie auch in diesem Jahr in zahlreichen Landesteilen nicht erfolgen konnte, wurde die Abnahme in Freiburg-Tiengen auch für andere Regionen geöffnet. Es ist zwar generell kein Problem in einem anderen Landkreis eine Abnahme durchzuführen, aufgrund der regelmäßig in jedem Landkreis durchgeführten Abnahmen ist dies jedoch eher die Ausnahme.

Folgende Jugendfeuerwehren haben sich mit Gruppen an der Abnahme beteiligt:

  • Reute (EM)
  • Herbolzheim (EM)
  • Bahlingen (EM)
  • Saarbrücken-Güdingen
  • Saarbrücken-Dudweiler
  • Freiburg Tiengen/Munzingen I
  • Freiburg Tiengen/Munzingen II
  • Freiburg-Hochdorf
  • Gundelfingen I
  • Gundelfingen II
  • Schallstadt
  • Ebringen

Wir sind dankbar, dass wir die Abnahme trotz der anhaltenden Pandemie durchführen konnten. Zwar waren die Bedingungen nicht so einfach wie in der Zeit vor der Pandemie, aber dennoch war es allen gemeldeten Gruppen möglich sich an der Veranstaltung zu beteiligen.

Wir freuen uns, dass alle teilnehmenden Gruppen die ersehnten Abzeichen schlussendlich in Empfang nehmen konnten und wünschen allen weiterhin viel Erfolg in ihren (Jugend-) Feuerwehren!

Weitere Fotos folgen in Kürze

Die Abnahme erfolgte unter Einhaltung der 3G-Regelung (alle Teilnehmer waren geimpft, genesen oder getestet)

Der besseren Lesbarkeit wegen wurde auf die Nennung unterschiedlicher Geschlechterformen verzichtet. Alle Benennungen gelten gleichermaßen für männliche und weibliche Personen.

Text: Marco Morath
Fotos: Marco Morath

Endlich ist es wieder soweit: Die Jugendfeuerwehren dürfen ihre Arbeit in Präsenzveranstaltungen wieder aufnehmen. Da weiterhin alles dynamisch bleibt und angepasst an die aktuelle Situation erfolgen muss, gibt es verschiedene Regelungen für verschiedene Situationen. In der Regel wird der Inzidenzwert die Maßnahmen vorgeben.

Maßgeblich für die Jugendarbeit ist mittlerweile auch die Corona-Verordnung des Landes für Kinder -und Jugendarbeit sowie Sozialarbeit, die seit der Fassung vom 17. Mai 2021 den Restart erlaubt.

Aktuelle Informationen gibt es von der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg hier zu finden:

Konzept zum Restart - Leben in und mit der Lage

 

Text: Marco Morath

 

Leistungsspange

Die Kreisjugendfeuerwehr hat die Information erhalten, dass die Abnahme der Leistungsspange am

Samstag, 2. Oktober 2021

in Freiburg-Tiengen

stattfinden kann.

Die Leistungsspange findet nach den Richtlinien der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg (Löschangriff Blockhaus) statt.

Der 1.500 m-Lauf ist mit Wechselmarkierung vorgesehen.

Für den Wettbewerb ist die komplette JF-Dienstkleidung sowie festes Schuhwerk zu tragen. Die sportlichen Aufgaben (Kugelstoßen, 1.500 m-Lauf) müssen in Sportkleidung durchgeführt werden.

Da im Jahr 2020 keine Abnahme der Leistungsspange durchgeführt werden konnte, sind dieses Jahr auch Jugendliche des Jahrgangs 2002 teilnahmeberechtigt.

 

Pokalwettbewerb

Der Pokalwettbewerb kann aufgrund der aktuellen Situation leider nicht durchgeführt werden.

 

Die Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg informiert auf ihrer Internetseite aktuell zu den Themen Leistungsspange. Das Fachgebiet Wettbewerbe hat hierzu einige Informationen aufbereitet:

https://www.jugendfeuerwehr-bw.de/wir-ueber-uns/facharbeit.html#wettbewerbe

Weitere Informationen, Richtlinien und die Information bezüglich der Anpassung der Altersgrenze im Jahr 2021 findet ihr auf der Internetseite der Deuschen Jugendfeuerwehr

https://jugendfeuerwehr.de/schwerpunkte/wettbewerbe/leistungsspange

Die jährliche Information zur Leistungsspange gibt es wie immer in der ersten Ausgabe der Zeitschrift Lauffeuer.

Bei Fragen rund um das Thema Leistungsspange und Wettbewerbe im Allgmeinen könnt ihr euch gerne an Walter Kistler wenden.

Text: Marco Morath

Landesjugendsprecher Dennis Benz

Im Herbst 2020 fanden die Wahlen der Landesjugendsprecher statt, zu denen sich unter anderen auch zwei unserer vier Kreisjugendsprecher/innen, Melike Gerardin aus Auggen und Dennis Benz aus Gundelfingen, aufstellen ließen. Die mittels Briefwahl durchgeführte Abstimmung endete am 9. November mit folgendem Ergebnis:

 

Zu den neuen Landesjugendsprechern wurden gewählt:

  • Anna Rink (Lkr. Sigmaringen)
  • Alexander Martz (Lkr. Heilbronn)
  • Dennis Benz (Lkr. Breisgau-Hochschwarzwald)
  • Hendrick Berthold (Lkr. Emmendingen)

 

Wir freuen uns darüber einen Vertreter aus unseren Reihen auf Landesebene entsenden zu dürfen und danken Dennis für die Bereitschaft die Jugendsprecher und damit auch die Mitglieder unserer Jugendfeuerwehren künftig zu vertreten. Wir schätzen dieses Engagement sehr und freuen uns auf eine konstruktive und motivierte Mitarbeit von Dennis im Landes-Team!

JF BW: Dennis' Vorstellung zur Wahl

JF BW: Mitteilung zum Wahlergebnis

Foto: Dennis Benz / JF Gundelfingen
Text: Marco Morath

Die Jugendfeuerwehren dürfen nach den Sommerferien den Dienstbetrieb wieder aufnehmen. Dafür ist - wie in jedem anderen Bereich auch - ein Hygienekonzept notwendig. Die Jugendfeuerwehren werden ihre Mitglieder darüber informieren, ob und wann der Dienstbetrieb im jeweiligen Ort wieder aufgenommen wird.

Die Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg informiert auf Ihrer Internetseite zum Thema Restart nach der Pause.

https://www.jugendfeuerwehr-bw.de/aktuelles/901-konzept-zum-restart-leben-in-und-mit-der-lage.html

Die Deutsche Jugendfeuerwehr informiert in einem Corona-Newsblog über aktuelle Themen rund um die Jugendfeuerwehr in der Corona-Zeit:

https://jugendfeuerwehr.de/aktuelles/corona-newsblog

Am 12. Januar 2020 trafen sich die Kreisjugendwarte und deren Stellvertreter der Kreise Konstanz, Waldshut, Lörrach, Freiburg, Breisgau-Hochschwarzwald und Ortenaukreis. Mit dabei waren ebenfalls die jeweiligen Kreisjugendsprecher und die Fachgebietsmitarbeiter der Fachgebiete Öffentlichkeitsarbeit.

Nach der Begrüßung durch den Regiosprecher Christian Faisst berieten die Kreisjugendleiter und deren Stellvertreter über aktuelle Themen in den Kreisjugendfeuerwehren.

Die Kreisjugendsprecher und die Fachgebiete Öffentlichkeitsarbeit gingen jeweils in separate Tagungsräume und berieten dort ebenfalls über die aktuellen eigenen Themen.

Landesjugendleiter Andreas Fürst war ebenfalls zugegen und freute sich über das kreis- und Regionenübergreifende Treffen der Kreisjugendfeuerwehren. Er nahm aus den jeweilgen Personenkreisen aktuelle Informationen und Vorschläge mit auf Landesebene zur weiteren Besprechung.

Die Fachgebiete Öffentlichkeitsarbeit fassten das Treffen positiv und produktiv auf und verabredeten sich für das nächste Jahr wieder für ein gemeinsames Treffen.

Foto Regiotreffen Hotel St. Florian

Text/Foto: Marco Morath

Die Jugendsprecher des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald trafen sich am Samstag (15.02.2020) in Stegen bei der dortigen Feuerwehr, um das jährliche Jugendsprechertreffen abzuhalten. Da am Jahresbeginn einige Jugendsprecher neu gewählt wurden, war es für einige eine neue Erfahrung, über die Gemeindegrenzen hinweg tätig zu werden.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßten Corinna Nopper und Andreas Stoll von der Kreisjugendfeuerwehr die Anwesenden. Auch der stellvertretende Kreisjugendleiter Michael Meßmer und der Kommandant der Feuerwehr Stegen Peter Rombach begrüßten die Jugendsprecher und hoben deren Verantwortung in ihrem Amt und die Bedeutung der Mitsprache hervor.

Die vier Jugendsprecher stellten das Programm des Tages vor und hielten einen kurzen Vortrag zu den Aufgaben und der Verantwortung der Jugendsprecher, sodass auch die neu gewählten wissen, auf was es ankommt.

Anschließend wurde ein Kennenlernspiel vor dem Feuerwehrhaus durchgeführt, bei dem sich alle nicht nur mit dem Namen, sondern auch mit der Herkunft und den Merkmalen der eigenen Jugendfeuerwehr kennenlernten.

In vier Gruppen sprachen die Jugendleiter über positives und negatives in den jeweiligen Jugendfeuerwehren. Themen waren unter anderem Respekt gegenüber den Betreuern und Jugendleitern sowie die Handynutzung während der Gruppenabende. Die Themen wurden anschließend zusammengetragen und vorgestellt.

Nach der Mittagspause folgte ein Spiel zum Thema Kommunikation. Nach dem Stille-Post-Prinzip wurden den Teilnehmern Bilder auf den Rücken gemalt. Dieses Bild sollte so von Person zu Person weitergegeben werden. Dabei wurde deutlich, dass Informationen im Verlauf verloren gehen oder anders interpretiert werden und zum Schluss dann ein ganz anderes Ergebnis herauskommt als das Motiv, mit dem ursprünglich gestartet wurde.

Als weitere Aufgabe wurde der Löschangriff „Blockhaus“, der im Rahmen der Leistungsspange durchgeführt wird, bearbeitet. Es wurden Übungsbeschreibungen ausgegeben, in die Fehler eingebaut wurden. In Gruppen sollten die Fehler gefunden werden.

Zuguterletzt hielten die Kreisjugendsprecher noch einen Vortrag zum Thema Integration und Inklusion. Ein sehr wichtiges Thema für alle Jugendfeuerwehren und für die Jugendsprecher als Vertreter der Jugendlichen.

Vor dem Schluss des Lehrgangs führten die Kreisjugendsprecher noch eine Feedbackrunde durch, in der wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Veranstaltungen gesammelt wurden.

Ein großer Dank gilt der Feuerwehr und Jugendfeuerwehr Stegen für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten und die Verpflegung aller Beteiligten!

Text/Fotos: Marco Morath

Am 16. November 2019 wurde die Abnahme der Jugendflamme in Gundelfingen durchgeführt.

Insgesamt 70 Jugendfeuerwehrangehörige fanden sich am Samstagmorgen bei der Feuerwehr in Gundelfingen ein und stellten sich den Leistungsprüfungen an zahlreichen Stationen.

28 Jugendliche waren zur Abnahme der Stufe 1 angetreten. 37 Teilnehmer zur Abnahme der Stufe 2 und 5 Teilnehmer zur Abnahme der Stufe 3.

Die Jugendlichen bewiesen mit gefestigtem Wissen ihr Können, sodass alle Stationen zügig durchlaufen werden konnten und jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer die ersehnte Auszeichnung erhielt.

Wir bedanken uns bei der Jugendfeuerwehr Gundelfingen für die Austragung der Abnahme und die Verpflegung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Text: Marco Morath

Fotos: Feuerwehr Gundelfingen, Walter Kistler

Am 21. September 2019 trafen sich zahlreiche Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald in Freiburg bei der Jugendfeuerwehr Freiburg um an der dort stattfindenden Stadtrally teilzunehmen. Die Stadtrally fand dieses Jahr anstelle des Sternmarschs statt.

Vor dem alten Rathaus inmitten der Altstadt von Freiburg fand das Event statt. Die Stationen waren rundum in der Altstadt verteilt.

Insgesamt beteiligten sich über 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Aktion. Neben den Jugendfeuerwehren war auch die DLRG-Jugend mit einer Mannschaft und einige Kindergruppen der Jugendfeuerwehren vertreten.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Jugendfeuerwehr Freiburg, allen voran bei Fabian Schmiederer, der zusammen mit Roland Vogelbacher das Event organisiert hat.

Der Erlös aus den Verkaufsständen, die an diesem Tag vor Ort aufgebaut waren, kam dem Kinderhospiz Deutschland e. V. zu Gute. Damit konnten wir mit der Aktion auch einen gemeinnützigen Zweck fördern und freuen uns gemeinsam über die gelungene Aktion!

Text: Marco Morath

Fotos: Roland Vogelbacher

Freitag

Etwas mehr als 600 Teilnehmer reisten am Freitag, den 26. Juli nach Ehrenkirchen zum Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr.

Am Freitag fand nachmittags die Lagereröffnung durch Kreisjugendleiter Walter Kistler und Feuerwehrkommandant Christoph Blattmann statt. Die Feuerwehr Ehrenkirchen hat viel Energie in die Vorbereitung des Zeltlagers gesteckt und hier viele Details beachtet und vorbereitet.

Nach der Lagereröffnung gingen alle Lagerteilnehmer zum Abendessen, das durch den Verpflegungszug des DRK Freiburg vorbereitet und durchgeführt wurde, fand das Tauziehturnier und das Fußballdart neben dem Zeltlagerplatz statt.

Unwetter

Am Freitag ereilte ein Unwetter das Zeltlagergelände. Nachdem das Unwetter nordwärts dem Rhein folgend immer am Zeltlager vorbei ging, änderte sich nach etwa 1,5 Stunden die Windrichtung und das Unwetter überquerte das Zeltlager. Kurzerhand musste das Lager geräumt werden. Die Evakuierung erfolgte in die neben dem Zeltlager gelegene Kirchberghalle. Alle 600 Lagerteilnehmer kamen wohlauf an und warteten dort zwei Stunden, bis das Lagergelände wieder freigegeben wurde. Die Leitstelle der Feuerwehr informierte die Lagerleitung derweil permanent über die aktuelle Entwicklung.

Aufgrund der Geschehnisse verließen einige Jugendgruppen das Zeltlager. Die meisten blieben aber vor Ort und bezogen ihre Zelte wieder. Bis auf ein Zelt blieben alle unversehrt.

Samstag

Am Samstag fanden die Wettbewerbe statt. Jugendgruppen, die in der Nacht das Zeltlager verlassen haben, reisten am Samstag wieder an, um sich am Pokalwettbewerb bzw. an der Leistungsspange zu beteiligen.

Insgesamt stellten sich sechs Gruppen der Abnahme der Leistungsspange. Allen teilnehmenden Mannschaften konnte die ersehnte Auszeichnung am Ende des Tages verliehen werden. Mit dabei waren auch zwei Gruppen aus Leinfelden-Echterdingen und eine Gruppe aus Ortenberg/Olsbach.

Die übrigen Lagerteilnehmer nahmen teilweise am Pokalwettbewerb und teilweise an den alternativen Spielen in und um Ehrenkirchen teil.

Im Pokalwettbewerb siegte in der Altersklasse bis 14 Jahre die Jugendfeuerwehr Ihringen/Wasenweiler vor den Gruppen aus Ebringen (2) und Pfaffenweiler (3).

In der Altersklasse ab 15 Jahren entschied die Gruppe Bad Krozingen 2 den Wettbewerb für sich vor den Gruppen aus Schallstadt (2) und Ehrenkirchen (3).

Sonntag

Am Sonntag ließ sich die Feuerwehr Ehrenkirchen etwas ganz besonderes einfallen: Ein Team-Event, bei dem alle Lagerteilnehmer nicht gegeneinander, sondern miteinander für ein gemeinsames Zeil arbeiteten. Die Kettenreaktion XXL von der Firma Bitou forderte die Jugendlichen und Betreuer hinsichtlich Teamwork und Einfallsreichtum.

Es galt gemeinsam eine Bahn über 54 Tische zu bilden. Mit verschiedensten Gegenständen musste eine Kettenreaktion gebildet werden, die sich vom ersten bis zum letzten Tisch hin zog. Die Teilnehmer hatten 90 Minuten zur Vorbereitung. Nach einer kurzen Einweisung durch das Bitou-Team waren der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Um kurz vor 12:00 Uhr wurde die Kettenreaktion dann gestartet - und kam (mit wenigen hilfreichen Eingriffen) dann auch an.

Ein großer Dank gilt dem Team der Feuerwehren Ehrenkirchen, stellvertretend hier insbesondere an Christoph Blattmann. Die Feuerwehr Ehrenkirchen hat viel Energie in die Vorbereitung des Zeltlagers gesteckt. Dies hat sich in vielerlei Hinsicht gezeigt, denn an viele Details wurde gedacht und letztlich war das Team-Event auch etwas neues und ganz besonderes an diesem Zeltlager. Wir sind der Feuerwehr Ehrenkirchen sehr dankbar für die Ausrichtung des Zeltlagers!

Auch dem Verpflegungszug des DRK Freiburg gilt wieder unser besonderer Dank, da alle Beteiligten wieder großes geleistet haben und die Verpflegung - wie immer - TOP war!


Fotogaliere der Badischen Zeitung: Webseite Badische Zeitung

Der SWR war beim Team des DRK Verpflegungszugs vor Ort. Der Fernsehkoch Rainer Klutsch hat mit den Köchen des DRK gearbeitet. Die Aufnahmen werden im Rahmen der Sendung Kaffee oder Tee voraussichtlich am 09.08.2019 zwischen 16:00 Uhr und 18:00 Uhr ausgestrahlt.


 

Text/Fotos/Video: Marco Morath (FGL Öffentlichkeitsarbeit)

Die Feuerwehr Ehrenkirchen hat eine Broschüre zum diesjährigen Zeltlager erstellt und informiert über Programm und Ablauf sowie Sponsoren des Zeltlagers.

Symbolbild Infobroschüre Zeltlager 2019

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Im März und April trafen sich 23 Feuerwehrangehörige aus dem gesamten Landkreis um den Jugendgruppenleiterlehrgang zu absolvieren.

An den beiden Lehrgangswochenenden lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rechtliche Grundlagen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen sowie praktische Fähigkeiten in den Themenbereichen Vorbereitung von Proben und Veranstaltungen sowie Präsentationstechniken.

Auch die multimedialen Möglichkeiten waren Bestandteil und wurden gefordert, um dem technischen Fortschritt gerecht zu werden.

Die Gruppe hatte sich bereits am ersten Wochenende schnell gefunden und harmonierte sehr. Dies wurde auch im Schlussgespräch mehrfach positiv hervorgehoben.

Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern nun viel Spaß und Erfolg in ihren Jugendfeuerwehren und Kindergruppen und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen bei einer Veranstaltung der Kreisjugendfeuerwehr!

Text/Fotos: Marco Morath (FGL Öffentlichkeitsarbeit)

Um 14:00 Uhr wurde die Versammlung mit Musikstücken durch den Kreisspielmannszug, der sich aus den Musikzügen Müllheim und Staufen zusammensetzt, feierlich eröffnet.

Christoph Zachow begrüßte zahlreiche Persönlichkeiten der Feuerwehren, Verbände, Hilfsorganisationen, Politik und Gesellschaft.

Es folgte das Grußwort der Bürgermeisterin, Frau Siemens-Knoblich. Frau Knoblich ging auf die steigenden Anforderungen an die Feuerwehr und die darauf resultierenden Ansprüche an Feuerwehrangehörigen, Arbeitgeber und die Führungspersönlichkeiten ein.

Es müssten gute Lösungswege gefunden werden, so Frau Siemens-Knoblich,  um die Feuerwehren in die Zukunft zu begleiten. Auch die Bildung von Pflichtfeuerwehren, wie in verschiedenen Gemeinden in Deutschland schon vorgekommen, müsse verhindert werden.

Der Kreisverbandsvorsitzende Christoph Zachow ging in seinem Bericht zunächst auf die Berichte der einzelnen Arbeitskreise ein.

Anschließend ging der Vorsitzende auf die statistischen Werte im Hinblick auf Mitglieder und Einsätze ein. Auch im vergangenen Jahr konnten wieder Mitglieder gewonnen werden, sodass 3.943 Frauen und Männer Mitglieder der Feuerwehren im Landkreis waren. Insgesamt wurden im Jahr 2018 3.183 Einsätze abgearbeitet.

Im Feuerwehr-Ausbildungszentrum wurden im Berichtsjahr 1.152 Teilnehmer ausgebildet.

Mit der bronzenen Ehrennadel wurde in 2018 ein neues Ehrenzeichen auf Kreisebene eingeführt und ergänzt damit die bereits bestehende silberne und goldene Ehrennadel. Die Ehrennadel kann an verdiente Feuerwehrangehörige wie auch an zivile Personen verliehen werden. Die Ehrungsrichtlinien sind auf der Internetseite des Kreisfeuerwehrverbandes abrufbar.

Kreisstabsführer Martin Bertrand berichtete in seinem Jahresbericht über die Tätigkeiten der musiktreibenden Züge im Landkreis.

Walter Kistler trug in seiner Funktion als Kreisjugendleiter den Bericht der Kreisjugendfeuerwehr vor.

Moritz Böhnlein, der bis Anfang 2019 der Kreisjugendsprecher war, trug seinen Bericht für das abgelaufene Jahr vor. So trafen sich die Jugendsprecher auf Kreisebene im Rahmen einer Sitzung und im Rahmen eines Hüttenwochenendes. Ebenso trafen sich die Kreisjugendsprecher mit ihren Amtskollegen in Bruchsal am Kreisjugendwartseminar.

Daniela Leber trug den Kassenbericht der Kreisjugendfeuerwehr für das Jahr 2018 vor.

Daniel Jenne berichtete als Kassierer des Kreisfeuerwehrverbandes von den finanziellen Aktivitäten beim KFV in 2018.

Rainer Brinkmann trug als einer der Kassenprüfer seinen Bericht vor und schlug der Versammlung die Entlastung der Kassiererin und des Kreisjugendvorstands vor.

Bernd Held trug als einer der Kassenprüfer seinen Bericht vor und schlug der Versammlung die Entlastung des Kassierers und der KFV-Vorstandschaft vor.

Frau Landrätin Dorothea Störr-Ritter führte in ihrem Grußwort aus, dass sich die Feuerwehr im Landkreis gut entwickelt. Sie lobte eine Anerkennung für das nächste aktive Feuerwehrmitglied, die nächste Feuerwehrfrau, das nächste Jugendfeuerwehrmitglied und die nächste Kindergruppe aus und forderte damit alle auf, für weitere Mitglieder zu sorgen.

Frau Störr-Ritter erkannte, dass die Feuerwehrmitglieder es akzeptieren, dass sich vieles aktuell in schwierigere Verhältnisse entwickelt, was die Alarmierungsgründe angeht, was die Anzahl der Alarme und auch das Verhalten externer Personen gegenüber der Feuerwehr angeht. Dass die Feuerwehrmitglieder trotzdem ihren Dienst verrichten und somit einen Beitrag für die Sicherheit auch für die Firmen und Unternehmen sowie den Tourismus im Landkreis leisten. Auch deshalb kann der Wohlstand im Landkreis gehalten und verbessert werden, so die Landrätin. Der Dank für die geleistete Arbeit soll allen zukommen und weitergeleitet werden.

Der Förderbescheid für die neue Feuerwehr-Übungsanlage liegt mittlerweile vor, sodass der Bauantrag bald gestellt werden kann. Im Jahr 2020 soll der Spatenstich erfolgen.

Frau Störr-Ritter nahm die Anerkennung der Jahresberichte und die Entlastung des Vorstandes sowohl der KJF wie auch des KFV vor.

Die Läuferinnen und Läufer der Kreisfeuerwehrmeisterschaften wurden im Rahmen der Versammlung geehrt. Ralf Grommek berichtete über die sportlichen Ereignisse im vergangenen Jahr.

Marco Morath wurde für seine Verdienste in der Jugendarbeit auf Landesebene nach 8-jähriger Tätigkeit im Redaktionsteam des Hydrant von Landesjugendleiter Thomas Häfele mit der silbernen Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr ausgezeichnet.

In seinem Grußwort ging Landesminister Rapp auch stellvertretend für Bundesminister Schuster auf strukturelle Änderungen der Feuerwehren und die Maßnahmen auf Bundesebene hinsichtlich dem Haushaltsvolumen oder anderen Maßnahmen, die von der Regierung angedacht sind, um diesen Maßnahmen zu begegnen.

Ralf-Jörg Holoch von der Feuerwehr Freiburg ging auf die integrierte Leitstelle ein, die vor über einem Jahrzehnt den Betrieb aufnahm und nach Lösung zahlreicher Probleme inzwischen reibungslos läuft. Nach Erneuerung des Systems in 2021 wird es wieder Probleme geben, die dann erst noch in den Griff zu bekommen sein werden.

Hinsichtlich des regionalen Ausbildungszentrums befand Herr Holoch, dass eine vernünftige Planung zusammen mit dem Landkreis erfolgt und ein einmaliges Projekt im Land im Jahr 2021 in Betrieb gehen wird. Er zeigte sich sehr dankbar für das Projekt.

Patrick Winterhalder vom THW Müllheim dankte für die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und der Möglichkeit der Unterstüztung der Feuerwehren.

Herr Müller von der Polizei berichtete von dem Versuch die Versperrer von Rettungsgassen zu bestrafen und der Einführung von Dashcams in Streifenwagen, dankte für die Zusammenarbeit und wünschte allzeit gute Rückkehr von den Einsätzen.

Die Geschäftsführerin des Kreisverbandes Müllheim des DRK, Frau Engler, dankte für die Einladung und ging in ihrem Grußwort auf ebenfalls steigende Anforderungen an die ehrenamtlich Tätigen ein.

Text/Fotos: Marco Morath (FGL Öffentlichkeitsarbeit)

Titelbild

Die Jugendsprecher des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald treffen sich heute in Stegen im Dreisamtal. Ziel ist es die Amtskolleginnen und -kollegen kennen zu lernen und sich auszutauschen. Außerdem werden heute die NAchfolger der bisherigen Jugendsprecher gewählt, da die bisherigen Jugendsprecher nun zwei Jahre im Amt waren und zwischenzeitlich den jeweiligen Einsatzabteilungen beigetreten sind.

Text/Fotos: Marco Morath (FGL Öffentlichkeitsarbeit)

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