Der Beginn der neuen Wahlperiode in zwei Gemeinden, den Jugendfeuerwehren in Stegen und Neuenburg am Rhein, brachte zwei Wechsel im Amt des Jugendleiters mit sich.

Die Wahlen in Stegen fanden am Donnerstag, 13.01.2022, während der Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr statt. Mathias Ruf übergab sein Amt nach 14 Jahren Dienst als Jugendleiter an Lukas Sumser. Zu seinen Stellvertretern wurden Kathrin Sumser und Max Selter gewählt.

Bei den Wahlen in Neuenburg gab Hans-Rudi Schöpflin sein Amt nach 17 Jahren als Jugendleiter an Jasmin Hundsrückl ab.

Wir bedanken uns herzlich bei Mathias Ruf und Hans-Rudi Schöpflin für ihren langjährigen Dienst, ihre Beharrlichkeit und ihre Leidenschaft für die Jugendfeuerwehr.

 

 

 

 

Am Samstag, den 9. Oktober 2021 fand die Hauptversammlung der Kreisjugendfeuerwehr Breisgau-Hochschwarzwald in der Sommerberghalle in Buchenbach statt. Dank der aktuellen Möglichkeit, die Veranstaltung im Rahmen der 3G-Regelung durchzuführen, war es kein Problem pro Feuerwehr, pro Jugendfeuerwehr und pro Kindergruppe einen Vertreter einzuladen.

Die Feuerwehr Buchenbach sorgte mit der örtlichen Jugendfeuerwehr für die Bestuhlung und die technische Ausstattung sowie die Verpflegung der Teilnehmer.

Unter den Teilnehmern und Gästen befanden sich neben den erwähnten Vertretern der Feuerwehren, Jugendfeuerwehren und Kindergruppen auch die Landrätin des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald, Frau Dorothea Störr-Ritter, der Kreisbrandmeister des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald, Alexander Widmaier, sowie dessen Stellvertreter Gotthard Benitz, Karlheinz Strecker und Christoph Blattmann, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Breisgau-Hochschwarzwald, Christoph Zachow, Kommandant der Feuerwehr Buchenbach Florian Döll, sowie Anja Gutjahr und Sabine Pfändler vom Fachbereich für Brand- und Katastrophenschutz des Landratsamtes sowie der Stadtbrandmeister der Feuerwehr Freiburg, Achim Müller, und – wie immer bei einer Hauptversammlung der Kreisjugendfeuerwehr, der ehemalige Kreisjugendwart Gerhard Pfeiffer aus Löffingen.

Für die Gemeinde Buchenbach war der stellvertretende Bürgermeister, Markus Millen, vor Ort. Er bedankte sich in seiner Ansprache für die Durchführung der Veranstaltung in der Sommerberghalle in Buchenbach sowie die Arbeit der Feuerwehren. Markus Millen hob das ehrenamtliche Engagement alle Beteiligten in den Feuerwehren und auch insbesondere auch der Jugendfeuerwehren zur Nachwuchssicherung der Feuerwehren hervor. Die Gemeinde Buchenbach schuf kürzlich ein neues Vereinshaus, das unter anderem den Rettungsdienst beherbergt aber auch die Belange der Feuerwehr bedient und fördert.

Michael Meßmer trug als Vertreter der einzelnen Unterstützungsbereiche im Landkreis die Berichte aus den Bereichen vor. Die jeweiligen Bereichssprecher verfassten Berichte über die in ihren Bereichen durchgeführten Aktivitäten der Jahre 2019, 2020 und 2021, die dann Eingang in den Gesamtbericht fanden. Den Berichten war zu entnehmen, dass das Jahr 2019 noch normal ablief und in den Bereichen die Jugendarbeit wie gewohnt durchgeführt werde konnte. Mit Beginn der Pandemie im Jahr 2020 kam dann die Jugendarbeit zum Erliegen. Mit digitalen Angeboten wurde teilweise versucht den Kontakt zu den Jugendfeuerwehrmitgliedern aufrecht zu halten. Dies gestaltete sich jedoch als schwierig. Auch die Jugendleiter der jeweiligen Jugendfeuerwehren konnten sich zunächst nur noch digital treffen und abstimmen. Mit Fortgang der Corona-Lage konnten auch persönliche Treffen teilweise wieder stattdinden. Im Herbst des Jahres 2020 war dann, kurz vor dem weiteren Lockdown die Jugendarbeit in Präsenz wieder kurzzeitig möglich.

Die vor der Pandemie in den Bereichen vorwiegend durchgeführten Aktivitäten unter den Jugendfeuerwehren waren der Kameradschaftspflege und des Austausches unter den Jugendfeuerwehren gewidmet. Dies wird allseits auch für die Zeiten ab Ende 2021 wieder angestrebt, soweit die Pandemie-Lage dies zulässt.

Teilweise konnten zwischenzeitlich zusätzlich zu den regulären Gruppenabenden in den Jugendfeuerwehren schon wieder Probenwochenenden, also mehrtägige Aktionen durchgeführt werden.

Corinna Nopper trug den Bericht des Fachgebiets Kindergruppen vor. Trotz der Pandemie konnten die Kindergruppen teilweise Gruppenabende in digitaler Form fortsetzen. Auch mittels Aktionspakten, die die Kinder zu Hause bearbeiten konnten, war dies möglich. Insgesamt gestaltete sich aber auch dies im Rahmen der Lockdowns sehr schwierig.

Den Kindergruppen kam die durch die Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg gestiftete Kindergruppenkiste zugute. Eine dieser Kisten wurde an den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald gegeben und kann nun durch die Kindergruppen im Landkreis bei Bedarf genutzt werden. Finanziert wurden die Kisten aus den Erträgen der Edeka Feuerwehr-Wurst-Aktion.

Melike Gerardin führte in ihrem Bericht der Kreisjugendsprecher aus, dass die Jugendsprecher der einzelnen Jugendfeuerwehren teilweise in den Dienstbesprechungen der Kreisjugendfeuerwehr oder beim Jugendsprechertreffen beteiligt waren. Darüber hinaus wurden auch überregionale Termine, wie beispielsweise die Treffen an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal besucht.

In Zeiten der Pandemie trafen sich die Kreisjugendsprecher teilweise online. Ein Online-Treffen mit den Jugendsprechern aus dem Landkreis wurde nicht durchgeführt, da alle Schülerinnen und Schüler ohnehin aufgrund von Homeschooling bereits dauernd vor den Geräten saßen und daher keine Motivation für die Nutzung weiterer Online-Medien vorhanden war.

Marco Morath trug stellvertretend für Daniela Leber den Kassenbericht für 2019 und 2020 vor, woraufhin Stefan Berger den Bericht der Kassenprüfer vortrug und nach Abstimmung durch das Plenum die Entlastung erteilen konnte.

In seinem Bericht erläuterte Walter Kistler, dass die Kindergruppen mit einer Steigerung 77 Kindern in ihren Reihen zu einer Gesamtmitgliederzahl von 197 Mitgliedern angewachsen waren. 35 Kinder konnten von den Kindergruppen in die Jugendgruppen übernommen werden. Durch die Neugründung der Jugendfeuerwehr Heitersheim gibt es nun 48 Jugendfeuerwehren im Landkreis. Aufgrund der Corona-Situation gab es im Berichtszeitraum weniger Neuaufnahmen als sonst in diesem Zeitraum üblich. Insgesamt konnten 152 Mitglieder der Jugendfeuerwehren in die jeweiligen Einsatzabteilungen übernommen werden.

Die Kreisjugendfeuerwehr führte in 2019 insgesamt 3 Dienstbesprechungen für die Jugendleiter sowie 3 Ausschusssitzungen und mehrere Vorstandsbesprechungen durch. Aufgrund der Pandemie ab 2020 konnten keine Präsenzveranstaltungen mehr durchgeführt werden, weshalb die Besprechungen dann online in digitaler Form durchgeführt wurden.

An Veranstaltungen wurden im Berichtszeitraum zwei Schiedsrichterlehrgänge für die Leistungsspange und den Pokalwettkampf, ein Lehrgang zur Vorbereitung auf die Jugendflamme, die Abnahme der Leistungsspange und der Pokalwettbewerb in Ehrenkirchen und in Freiburg-Tiengen, ein Zeltlager in Ehrenkirchen sowie eine Stadtrally zusammen mit der Feuerwehr Freiburg durchgeführt. Der Erlös der Stadtrally wurde durch die Jugendfeuerwehr Freiburg und die Kreisjugendfeuerwehr Breisgau-Hochschwarzwald aufgestockt und an das Kinderhospiz Deutschland e.V. gespendet.

Der Landkreis war mit zwei Mannschaften aus Schallstadt und Kirchzarten beim Landesentscheid im Bundeswettbewerb vertreten.

Der Jugendgruppenleiterlehrgang konnte in 2019 noch normal durchgeführt werden. In 2020 war dann keine Durchführung möglich. In 2021 konnte im Frühjahr ein Lehrgang in Hybrid-Form durchgeführt werden. Ein zweiter Lehrgang ist für den Herbst vorgesehen.

Christoph Zachow führte die Entlastung des Kreisjugendfeuerwehr-Ausschusses durch, die auch einstimmig von der Versammlung gewährt wurde.

Anschließend vollzogen Christoph Zachow und Walter Kistler die Ehrungen.

In Abwesenheit wurde Daniela Leber für Ihre Tätigkeit als Kassiererin, ohne selbst Mitglied einer Feuerwehr zu sein, mit der Floriansplakette des Kreisfeuerwehrverbandes Breisgau-Hochschwarzwald geehrt.

Die Ehrennadel in Silber der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg erhielten Ilona Kirner, Andreas Stoll und Florian Zunftmeister (in Abwesenheit) für Ihre Verdienste um die Jugendarbeit im Landkreis.

Die Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber erhielten Walter Kistler, Roland Vogelbacher und Ulrich Wehrle für ihr jahrelanges Engagement in der Jugendfeuerwehr und Kreisjugendfeuerwehr.

Die Ehrennadel in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes Breisgau-Hochschwarzwald erhielten Marco Morath und Michael Messmer für ihre langjährige Tätigkeit bei der Kreisjugendfeuerwehr.

Um den Weg für die Neuaufstellung des Kreisjugendfeuerwehr-Ausschusses zu bereiten und die Satzung an die aktuellen zeitlichen Gegebenheiten anzupassen, war eine Satzungsänderung notwendig, die das Plenum einstimmig bejahte.

Die aktuelle Amtszeit des Kreisjugendfeuewehrausschusses ging mit dieser Hauptversammlung zu Ende. Aufgrund der teilweise langjährigen Tätigkeit für die Kreisjugendfeuerwehr standen zahlreiche Amtsinhaber nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung, weshalb zahlreiche neue Amtsträger zu wählen waren.

Corinna Nopper (Bad Krozingen) wurde mit 39 von 41 Stimmen zur neuen Kreisjugendleiterin gewählt.

Ihre stellvertreter Ulrich Wehrle (Lenzkirch) und Jonas Zuschlag (Breisach) wurden mit 37 Stimmen gewählt.

Die Bereichssprecher Florian Zunftmeister (Hochschwarzwald), Johannes Schill (Glottertal), Svenja Hofmann (Eschbach) und Jan Kind (Vogtsburg) wurden mit 41 Stimmen gewählt. Nur für den Bereich Südlicher Breisgau konnte kein Vertreter gefunden werden.

Auch die Fachgebietsleiter Florian Zunftmeister (Ausbildung), Jörg Schlachter (IT), Walter Kistler (Wettbewerbe/Sport, Zeltlager), Barbara Kistler (Kindergruppen), Andrew Heinz (Öffentlichkeitsarbeit) und Maik Fellechner (Jugendforum) konnten mit 40 Stimmen oder mehr ihre Ämter annehmen.

Walter Kistler wurde von Christoph Zachow mit der Ehrennadel in Silber des Deutschen Feuerwehrverbandes für seine Verdienste in der Kreisjugendfeuerwehr, insbesondere nach dem nicht sehr einfachen Amtswechsel vor fünf Jahren gewürdigt. Nach dem vormaligen Amtswechsel, bei dem auch der Kreisfeuerwehrverband bei der Neubesetzung von Ämtern und Positionen gefordert war, musste viel wieder aufgebaut und erneuert werden. Diese Leistung wurde mit der vorliegenden Ehrung durch den Kreisfeuerwehrverband gewürdigt.

Die Landrätin Dorothea Störr-Ritter dankte allen Geehrten und allen, die nun aus ihren Ämtern scheiden, für deren Engagement. Gleichermaßen dankte sie dem neuen Gremium um Corinna Nopper für die Bereitschaft die Ämter zu übernehmen und die Arbeit fortzuführen.

Die Corona-Pandemie beute einen Neuanfang für die Gesellschaft, für die Kinder und Jugendliche, so die Landrätin. In den kommenden Jahren werde allen, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, daraus noch eine Zusatzaufgabe erwachsen. Die Kinder hätten teilweise den Mut und die Courage verloren. Dies gelte es in der Zukunft wieder aufzuholen – zusätzlich zur ureigenen Aufgabe der Kreisjugendfeuerwehr. Kinder müssten lernen, sich einzubringen und auch in schwierigen Zeit zueinander zu halten, so die Landrätin.

Achim Müller von der Feuerwehr Freiburg überbrachte die Glückwünsche der Feuerwehr Freiburg und der Jugendfeuerwehr Freiburg. Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit in der Vergangenheit und freut sich auf eine ebenso gute in der Zukunft.

Es gehe bei der Jugendfeuerwehr nicht nur darum Nachwuchsarbeit für die Feuerwehren zu machen, sondern auch darum, wichtige Jugendarbeit mit den Kindern und Jugendlichen zu machen, die von Ihren Eltern der Jugendfeuerwehr anvertraut werden.

Es sei der Wunsch, so Müller, wieder Feuerwehrarbeit zu machen, wie es früher – vor Corona – einmal war. Dieser Wunsch bestehe auch für die Jugendfeuerwehr und die Beteiligten darin.

Corinna Nopper bedankte sich bei allen, die dem neuen Kreisjugendfeuerwehr-Ausschuss, die Stimmen gegeben und das Vertrauen ausgesprochen haben.

Zur Verbesserung der Lesbarkeit wurde auf die gleichzeitige Angabe männlicher und weiblicher Geschlechterformen verzichtet. Alle Angaben beziehen sich gleichermaßen auf männliche, weibliche und diverse Personen.

 

Text/Fotos: Marco Morath

Endlich ist es wieder soweit: Die Jugendfeuerwehren dürfen ihre Arbeit in Präsenzveranstaltungen wieder aufnehmen. Da weiterhin alles dynamisch bleibt und angepasst an die aktuelle Situation erfolgen muss, gibt es verschiedene Regelungen für verschiedene Situationen. In der Regel wird der Inzidenzwert die Maßnahmen vorgeben.

Maßgeblich für die Jugendarbeit ist mittlerweile auch die Corona-Verordnung des Landes für Kinder -und Jugendarbeit sowie Sozialarbeit, die seit der Fassung vom 17. Mai 2021 den Restart erlaubt.

Aktuelle Informationen gibt es von der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg hier zu finden:

Konzept zum Restart - Leben in und mit der Lage

 

Text: Marco Morath

 

Die Jugendfeuerwehren dürfen nach den Sommerferien den Dienstbetrieb wieder aufnehmen. Dafür ist - wie in jedem anderen Bereich auch - ein Hygienekonzept notwendig. Die Jugendfeuerwehren werden ihre Mitglieder darüber informieren, ob und wann der Dienstbetrieb im jeweiligen Ort wieder aufgenommen wird.

Die Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg informiert auf Ihrer Internetseite zum Thema Restart nach der Pause.

https://www.jugendfeuerwehr-bw.de/aktuelles/901-konzept-zum-restart-leben-in-und-mit-der-lage.html

Die Deutsche Jugendfeuerwehr informiert in einem Corona-Newsblog über aktuelle Themen rund um die Jugendfeuerwehr in der Corona-Zeit:

https://jugendfeuerwehr.de/aktuelles/corona-newsblog

Am 12. Januar 2020 trafen sich die Kreisjugendwarte und deren Stellvertreter der Kreise Konstanz, Waldshut, Lörrach, Freiburg, Breisgau-Hochschwarzwald und Ortenaukreis. Mit dabei waren ebenfalls die jeweiligen Kreisjugendsprecher und die Fachgebietsmitarbeiter der Fachgebiete Öffentlichkeitsarbeit.

Nach der Begrüßung durch den Regiosprecher Christian Faisst berieten die Kreisjugendleiter und deren Stellvertreter über aktuelle Themen in den Kreisjugendfeuerwehren.

Die Kreisjugendsprecher und die Fachgebiete Öffentlichkeitsarbeit gingen jeweils in separate Tagungsräume und berieten dort ebenfalls über die aktuellen eigenen Themen.

Landesjugendleiter Andreas Fürst war ebenfalls zugegen und freute sich über das kreis- und Regionenübergreifende Treffen der Kreisjugendfeuerwehren. Er nahm aus den jeweilgen Personenkreisen aktuelle Informationen und Vorschläge mit auf Landesebene zur weiteren Besprechung.

Die Fachgebiete Öffentlichkeitsarbeit fassten das Treffen positiv und produktiv auf und verabredeten sich für das nächste Jahr wieder für ein gemeinsames Treffen.

Foto Regiotreffen Hotel St. Florian

Text/Foto: Marco Morath

Am 21. September 2019 trafen sich zahlreiche Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald in Freiburg bei der Jugendfeuerwehr Freiburg um an der dort stattfindenden Stadtrally teilzunehmen. Die Stadtrally fand dieses Jahr anstelle des Sternmarschs statt.

Vor dem alten Rathaus inmitten der Altstadt von Freiburg fand das Event statt. Die Stationen waren rundum in der Altstadt verteilt.

Insgesamt beteiligten sich über 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Aktion. Neben den Jugendfeuerwehren war auch die DLRG-Jugend mit einer Mannschaft und einige Kindergruppen der Jugendfeuerwehren vertreten.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Jugendfeuerwehr Freiburg, allen voran bei Fabian Schmiederer, der zusammen mit Roland Vogelbacher das Event organisiert hat.

Der Erlös aus den Verkaufsständen, die an diesem Tag vor Ort aufgebaut waren, kam dem Kinderhospiz Deutschland e. V. zu Gute. Damit konnten wir mit der Aktion auch einen gemeinnützigen Zweck fördern und freuen uns gemeinsam über die gelungene Aktion!

Text: Marco Morath

Fotos: Roland Vogelbacher

Im März und April trafen sich 23 Feuerwehrangehörige aus dem gesamten Landkreis um den Jugendgruppenleiterlehrgang zu absolvieren.

An den beiden Lehrgangswochenenden lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rechtliche Grundlagen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen sowie praktische Fähigkeiten in den Themenbereichen Vorbereitung von Proben und Veranstaltungen sowie Präsentationstechniken.

Auch die multimedialen Möglichkeiten waren Bestandteil und wurden gefordert, um dem technischen Fortschritt gerecht zu werden.

Die Gruppe hatte sich bereits am ersten Wochenende schnell gefunden und harmonierte sehr. Dies wurde auch im Schlussgespräch mehrfach positiv hervorgehoben.

Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern nun viel Spaß und Erfolg in ihren Jugendfeuerwehren und Kindergruppen und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen bei einer Veranstaltung der Kreisjugendfeuerwehr!

Text/Fotos: Marco Morath (FGL Öffentlichkeitsarbeit)

Um 14:00 Uhr wurde die Versammlung mit Musikstücken durch den Kreisspielmannszug, der sich aus den Musikzügen Müllheim und Staufen zusammensetzt, feierlich eröffnet.

Christoph Zachow begrüßte zahlreiche Persönlichkeiten der Feuerwehren, Verbände, Hilfsorganisationen, Politik und Gesellschaft.

Es folgte das Grußwort der Bürgermeisterin, Frau Siemens-Knoblich. Frau Knoblich ging auf die steigenden Anforderungen an die Feuerwehr und die darauf resultierenden Ansprüche an Feuerwehrangehörigen, Arbeitgeber und die Führungspersönlichkeiten ein.

Es müssten gute Lösungswege gefunden werden, so Frau Siemens-Knoblich,  um die Feuerwehren in die Zukunft zu begleiten. Auch die Bildung von Pflichtfeuerwehren, wie in verschiedenen Gemeinden in Deutschland schon vorgekommen, müsse verhindert werden.

Der Kreisverbandsvorsitzende Christoph Zachow ging in seinem Bericht zunächst auf die Berichte der einzelnen Arbeitskreise ein.

Anschließend ging der Vorsitzende auf die statistischen Werte im Hinblick auf Mitglieder und Einsätze ein. Auch im vergangenen Jahr konnten wieder Mitglieder gewonnen werden, sodass 3.943 Frauen und Männer Mitglieder der Feuerwehren im Landkreis waren. Insgesamt wurden im Jahr 2018 3.183 Einsätze abgearbeitet.

Im Feuerwehr-Ausbildungszentrum wurden im Berichtsjahr 1.152 Teilnehmer ausgebildet.

Mit der bronzenen Ehrennadel wurde in 2018 ein neues Ehrenzeichen auf Kreisebene eingeführt und ergänzt damit die bereits bestehende silberne und goldene Ehrennadel. Die Ehrennadel kann an verdiente Feuerwehrangehörige wie auch an zivile Personen verliehen werden. Die Ehrungsrichtlinien sind auf der Internetseite des Kreisfeuerwehrverbandes abrufbar.

Kreisstabsführer Martin Bertrand berichtete in seinem Jahresbericht über die Tätigkeiten der musiktreibenden Züge im Landkreis.

Walter Kistler trug in seiner Funktion als Kreisjugendleiter den Bericht der Kreisjugendfeuerwehr vor.

Moritz Böhnlein, der bis Anfang 2019 der Kreisjugendsprecher war, trug seinen Bericht für das abgelaufene Jahr vor. So trafen sich die Jugendsprecher auf Kreisebene im Rahmen einer Sitzung und im Rahmen eines Hüttenwochenendes. Ebenso trafen sich die Kreisjugendsprecher mit ihren Amtskollegen in Bruchsal am Kreisjugendwartseminar.

Daniela Leber trug den Kassenbericht der Kreisjugendfeuerwehr für das Jahr 2018 vor.

Daniel Jenne berichtete als Kassierer des Kreisfeuerwehrverbandes von den finanziellen Aktivitäten beim KFV in 2018.

Rainer Brinkmann trug als einer der Kassenprüfer seinen Bericht vor und schlug der Versammlung die Entlastung der Kassiererin und des Kreisjugendvorstands vor.

Bernd Held trug als einer der Kassenprüfer seinen Bericht vor und schlug der Versammlung die Entlastung des Kassierers und der KFV-Vorstandschaft vor.

Frau Landrätin Dorothea Störr-Ritter führte in ihrem Grußwort aus, dass sich die Feuerwehr im Landkreis gut entwickelt. Sie lobte eine Anerkennung für das nächste aktive Feuerwehrmitglied, die nächste Feuerwehrfrau, das nächste Jugendfeuerwehrmitglied und die nächste Kindergruppe aus und forderte damit alle auf, für weitere Mitglieder zu sorgen.

Frau Störr-Ritter erkannte, dass die Feuerwehrmitglieder es akzeptieren, dass sich vieles aktuell in schwierigere Verhältnisse entwickelt, was die Alarmierungsgründe angeht, was die Anzahl der Alarme und auch das Verhalten externer Personen gegenüber der Feuerwehr angeht. Dass die Feuerwehrmitglieder trotzdem ihren Dienst verrichten und somit einen Beitrag für die Sicherheit auch für die Firmen und Unternehmen sowie den Tourismus im Landkreis leisten. Auch deshalb kann der Wohlstand im Landkreis gehalten und verbessert werden, so die Landrätin. Der Dank für die geleistete Arbeit soll allen zukommen und weitergeleitet werden.

Der Förderbescheid für die neue Feuerwehr-Übungsanlage liegt mittlerweile vor, sodass der Bauantrag bald gestellt werden kann. Im Jahr 2020 soll der Spatenstich erfolgen.

Frau Störr-Ritter nahm die Anerkennung der Jahresberichte und die Entlastung des Vorstandes sowohl der KJF wie auch des KFV vor.

Die Läuferinnen und Läufer der Kreisfeuerwehrmeisterschaften wurden im Rahmen der Versammlung geehrt. Ralf Grommek berichtete über die sportlichen Ereignisse im vergangenen Jahr.

Marco Morath wurde für seine Verdienste in der Jugendarbeit auf Landesebene nach 8-jähriger Tätigkeit im Redaktionsteam des Hydrant von Landesjugendleiter Thomas Häfele mit der silbernen Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr ausgezeichnet.

In seinem Grußwort ging Landesminister Rapp auch stellvertretend für Bundesminister Schuster auf strukturelle Änderungen der Feuerwehren und die Maßnahmen auf Bundesebene hinsichtlich dem Haushaltsvolumen oder anderen Maßnahmen, die von der Regierung angedacht sind, um diesen Maßnahmen zu begegnen.

Ralf-Jörg Holoch von der Feuerwehr Freiburg ging auf die integrierte Leitstelle ein, die vor über einem Jahrzehnt den Betrieb aufnahm und nach Lösung zahlreicher Probleme inzwischen reibungslos läuft. Nach Erneuerung des Systems in 2021 wird es wieder Probleme geben, die dann erst noch in den Griff zu bekommen sein werden.

Hinsichtlich des regionalen Ausbildungszentrums befand Herr Holoch, dass eine vernünftige Planung zusammen mit dem Landkreis erfolgt und ein einmaliges Projekt im Land im Jahr 2021 in Betrieb gehen wird. Er zeigte sich sehr dankbar für das Projekt.

Patrick Winterhalder vom THW Müllheim dankte für die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und der Möglichkeit der Unterstüztung der Feuerwehren.

Herr Müller von der Polizei berichtete von dem Versuch die Versperrer von Rettungsgassen zu bestrafen und der Einführung von Dashcams in Streifenwagen, dankte für die Zusammenarbeit und wünschte allzeit gute Rückkehr von den Einsätzen.

Die Geschäftsführerin des Kreisverbandes Müllheim des DRK, Frau Engler, dankte für die Einladung und ging in ihrem Grußwort auf ebenfalls steigende Anforderungen an die ehrenamtlich Tätigen ein.

Text/Fotos: Marco Morath (FGL Öffentlichkeitsarbeit)

Titelbild

Die Jugendsprecher des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald treffen sich heute in Stegen im Dreisamtal. Ziel ist es die Amtskolleginnen und -kollegen kennen zu lernen und sich auszutauschen. Außerdem werden heute die NAchfolger der bisherigen Jugendsprecher gewählt, da die bisherigen Jugendsprecher nun zwei Jahre im Amt waren und zwischenzeitlich den jeweiligen Einsatzabteilungen beigetreten sind.

Text/Fotos: Marco Morath (FGL Öffentlichkeitsarbeit)

Gruppenfoto Teilnehmer

Im März und April wurde wieder ein Jugendgruppenleiter-Lehrgang durchgeführt.

In Gruppenarbeiten wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die Tätigkeiten mit Jugendlichen und Jugendgruppen herangeführt. Rechtliches Hintergrundwissen und Vortragstechniken waren zentrale Themen des Lehrgangs, den alle Teilnehmer mit Erfolg abschließen konnten.

Wir bedanken uns beim Ausbilderteam und bei den Teilnehmern für diesen harmonischen Lehrgang!

Text/Foto: Marco Morath (FGL Öffentlichkeitsarbeit)

Die Vertreterinnen und Vertreter der Feuerwehren des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald fanden sich anlässlich der Hauptversammlung der Kreisjugendfeuerwehr am Samstag, den 2. Dezember 2017 in Eschbach ein. Die Teilnehmeranzahl von ca. 180 Personen übertraf die Erwartungen der Veranstalter.

Unter den Anwesenden waren neben den Angehörigen der Feuerwehren und Jugendfeuerwehren auch Frau Landrätin Dorothea Störr-Ritter, Kreisbrandmeister Alexander Widmaier, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Christoph Zachow nebst seinen beiden Stellvertretern Gotthard Benitz und Karlheinz Thoma sowie sein Vorgänger Markus Riesterer als Ehrenvorsitzender. Ebenfalls anwesend war der ehemalige Kreisjugendleiter Gerhard Pfeiffer sowie der Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, Gerhard Lai. Von der Gemeinde Eschbach war deren Bürgermeister, Mario Schlafke, anwesend.

Bürgermeister Mario Schlafke stellte fest, dass die Jugendfeuerwehren wichtig für die Entwicklung der Jugendlichen sind, da sie dort gesellschaftliche Werte vermittelt bekommen und in den Jugendfeuerwehren Spaß und eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung geboten wird. Neben der Ausbildung hinsichtlich der Feuerwehrtechnik und dem Brandschutz werden Teamfähigkeit, Kameradschaft, Pflichtbewusstsein, sportliche Leistungsfähigkeit, Einsatzbereitschaft für die Allgemeinheit sowie Dienst für und am Nächsten in der Jugendfeuerwehr gelebt und vermittelt, so Schlafke. Er sagte, dass er stolz auf die Jugendfeuerwehr seiner Gemeinde sei und die Leistungen und Zahlen der Jugendfeuerwehren allgemein für sich sprächen. Den Verantwortlichen dankte er für deren Engagement für die Kinder und Jugendlichen, denen die Betreuer und Jugendleiter Vorbilder sind.

Die Schriftführerin, Ilona Kirner, berichtete aus der Statistik. Danach gibt es 8 Kindergruppen (6-10 Jahre) mit insgesamt 136 Kindern, die von 12 Leitern und 14 Betreuern geführt werden. In den 47 Jugendfeuerwehren sind 1.106 Kinder und Jugendliche Mitglieder, davon 274 Mädchen. Die 47 Jugendleiter werden von 48 Stellvertretern und 313 Betreuern unterstützt. Frau Kirner bedankte sich bei allen für ihr Engagement in den Jugendfeuerwehren. Weiterhin berichtete sie vom Jugendsprechertreffen im Januar in Kirchzarten, bei dem zwei Kreisjugendsprecher und zwei Stellvertreter (je 1 männlich und 1 weiblich) gewählt wurden. Moritz Böhnlein und Tamara Pfaff bekleiden seither die Ämter des Kreisjugendsprechers bzw. der Kreisjugendsprecherin. Im Mai fand der Wertungsrichterlehrgang in Kirchzarten statt. Ebenfalls im Mai wurde der Jugendflamme-Lehrgang durchgeführt. Das Fußballturnier fand im Juni in Oberried statt. Kurz darauf nahmen dann die Mannschaften aus Schallstadt am Landesentscheid zum Bundeswettbewerb in Nürtingen teil. Ebenfalls in Kirchzarten wurde Ende Juli das Kreiszeltlager veranstaltet, in dessen Rahmen die Abnahme der Leistungsspange und der Pokalwettbewerb erfolgte. Der Sternmarsch wurde im September in Freiburg abgehalten. Daran beteiligten sich 28 Jugendgruppen und 3 Kindergruppen. Der Jugendgruppenleiterlehrgang fand im Oktober und November in Titisee-Neustadt statt. Im November wurde die Abnahme der Jugendflamme in Pfaffenweiler durchgeführt.

Die Bereichssprecher der fünf Bereiche berichteten im Rahmen ihrer Vorträge über deren Tätigkeiten. In den Bereichen wurden Besprechungen mit den einzelnen Jugendfeuerwehren abgehalten. Des Weiteren ging es unter anderem um die Themen Mitgliederwerbung und Teambildung unter den Jugendleitern. Die Jugendfeuerwehren des Bereichs Dreisamtal bereiteten Spiele für die Wettbewerbe während des Zeltlagers in Kirchzarten vor. Am Zeltlager in Kirchzarten nahmen über 670 Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Landkreis teil. Kindergruppen waren zusätzlich am Samstag anwesend. In Breisach, Eschbach und Ehrenkirchen wurde je eine 24-Stunden-Übung abgehalten. Einige Jugendfeuerwehren beteiligten sich auch an der Feuerwehrwurst-Aktion von Edeka. In den Berichten der Bereiche wurde deutlich, dass der Anhänger für Brandschutzerziehung des Kreisfeuerwehrverbandes für die zukünftigen Termine in den Bereichen bereits fest eingeplant ist. Im Hochschwarzwald wurde Roland Vogelbacher nach 19 Jahren im Amt des Bereichssprechers abgelöst. Am Titisee wurde von den Jugendfeuerwehren des Hochschwarzwaldes die Aktion „Jugend Hilft“ durchgeführt, deren Erlös dem Kinderhospiz in Lenzkirch zugute kam. Am Feldberg wurde im Rahmen des Familienbergfestes eine Großübung mehrerer Jugendfeuerwehren abgehalten, die 500 Zuschauer verfolgten.

Corinna Nopper berichtete von den Kindergruppen in den Jugendfeuerwehren. Die Kinder werden dort spielerisch auf die Jugendfeuerwehr vorberietet. Thematisch geht es um Brandschutz, Verkehrserziehung, Umwelt- und Naturschutz in den Gruppenabenden. Des weiteren zielt die Arbeit auf die Förderung der sozialen Kompetenzen der Kinder ab. Die Kindergruppenleiter treffen sich regelmäßig im Rahmen der Jugendwarte-Dienstbesprechungen und können sich dort austauschen. Die Rückmeldungen der Jugendfeuerwehren mit Kindergruppen in Bezug auf die Erfahrungen mit den Kindern sind durchweg positiv.

Tamara Pfaff berichtete von den Tätigkeiten der Jugendsprechern. Es fand neben den Terminen im Kreis auch ein Treffen mit den Jugendsprechern aus Freiburg statt. Ebenfalls waren die Jugendsprecher am Kreisjugendwartseminar in Bruchsal im Frühjahr und Herbst 2017 dabei. Die Jugendsprecher betonten, dass sie sich gerne mehr in die Aktivitäten der Kreisjugendfeuerwehr einbringen möchten.

Daniela Leber trug den Kassenbericht des abgelaufenen Jahres vor. Die Kasse wurde kommissarisch geführt, da lange Zeit kein Kassierer gefunden werden konnte, bis Daniela Leber in das Amt eintragt. Marco Morath führte die Kasse solange. Rainer Brinkmann berichtete im Anschluss von der Kassenprüfung und schlug die Entlastung der Kassenführer Marco Morath und Daniela Leber vor. Dem Vorschlag schloss sich die Versammlung einstimmig an.

Walter Kistler berichte von den Tätigkeiten des Kreisjugendleiters seit der letzten Versammlung. Er stellte fest, dass – obwohl der Ausschuss der Kreisjugendfeuerwehr fast vollständig neu besetzt wurde – wieder zahlreiche Veranstaltungen erfolgreich durchgeführt werden konnten. Die Jugendfeuerwehr Schallstadt qualifizierte sich beim Landesentscheid in Nürtingen mit einer Mannschaft für den Bundesentscheid im Bundeswettbewerb in Falkensee bei Berlin und hat dort mit einem respektablen Ergebnis teilgenommen.

Walter Kistler bedankte sich beim Kreisfeuerwehrverband sowie beim Landratsamt für die finanzielle und personelle Unterstützung, ohne die die Tätigkeiten der Kreisjugendfeuerwehr für die Jugendfeuerwehren im Landkreis nicht möglich wären.

Weiterhin mahnte er an, dass Seminare wie gebucht auch besucht werden, damit keine Plätze unbesetzt bleiben. Der Jugendgruppenleiterlehrgang wurde erfolgreich unter neuer Besetzung durchgeführt und mit positiver Resonanz abgeschossen.

Walter Kistler bedankte sich bei allen Mitgliedern des Kreisjugendfeuerwehrausschusses für das Engagement in den jeweiligen Ämtern im vergangenen Jahr.

Christoph Zachow stellte fest, dass trotz des personellen Umbruchs nach der letzten Hauptversammlung die anstehenden Veranstaltungen wieder ordentlich durchgeführt werden konnten und bedankte sich für die hervorragende Arbeit für die Kinder und Jugendlichen im Landkreis. Nach seinem Grußwort schlug Christoph Zachow die Entlastung des Kreisjugendfeuerwehrausschusses und des Kreisjugendfeuerwehrleiters vor, dem die Versammlung einstimmig folgte.

Die Ehrennadel in Silber der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg konnte für ihre Verdienste für die Jugendfeuerwehren an sechs Feuerwehrmitglieder verliehen werden. Diese Auszeichnung erhält, wer sich über das gewöhnliche Maß hinaus für die Jugendfeuerwehr engagiert und viele Jahre im Rahmen der Jugendfeuerwehr tätig ist.

Die Landrätin, Frau Dorothea Störr-Ritter, bedankte sich für das Engagement der Jugendleiter und Betreuer und richtete die Grüße des Kreistages aus. Weiterhin stellte sie die Bedeutung der Kindergruppen fest, um Kinder schon frühzeitig für die Feuerwehr zu begeistern und als Nachwuchs für die Feuerwehren zu gewinnen. Gleichfalls sei es auch wichtig Frauen für die Feuerwehren zu gewinnen. Frau Störr-Ritter wies darauf hin, dass die Jugendarbeit für den Landkreis auch wichtig sei, weil der Landkreis immer eintreten muss, wenn etwas nicht richtig laufe. Da ist die soziale Arbeit der Jugendfeuerwehr wichtig, um die Kinder und Jugendlichen schon früh abzuholen und eine Linie für das Leben vorzugeben, sodass es gar nicht erst dazu kommt, dass der Landkreis reagieren muss. So werden starke Persönlichkeiten für das spätere Erwachsenenleben gestaltet.

Gerhard Lai als Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbandes richtete die Grüße des Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes, Dr. Frank Knödler, und des Landesjugendleiters, Thomas Häfele, aus. Er betonte, dass die Jugendfeuerwehren einen hohen Stellenwert genießen, da die Jugendfeuerwehren die Grundlage für den Fortbestand der Feuerwehren im Landkreis sind. Er freute sich darüber, dass nahezu alle Gemeinden im Landkreis nun eine Jugendfeuerwehr haben. Weiterhin stellte er fest, dass die Teilnehmerzahlen bei den Veranstaltungen für sich sprechen und die offensichtlich funktionierende Arbeit im Landkreis bestätigen.

Karlheinz Thoma wurde für seine außerordentlichen Verdienste für die Jugendfeuerwehren mit der Ehrenmedaille in Gold des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Als Jugendwart, Kreisjugendwart, als Organisator des Landesjugendfeuerwehrtages in Breisach, als Regionalvertreter, als Fachgebietsleiter Wettbewerbe bei der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg sowie bei seinen Tätigkeiten auf Bundesebene zeichnete sich Karlheinz Thoma überregional über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg aus.

Fabian Schmiderer überbrachte die Grüße der Feuerwehr Freiburg. Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und gab einige Details zu den kommenden Veranstaltungen bekannt.

Marco Morath stellte den neuen Werbefilm der Jugend-Hilfsorganisationen Jugendfeuerwehr, Jugendrotkreuz und DLRG-Jugend vor, an dem sich die Kreisjugendfeuerwehr beteiligt hat und der nun von den Jugendfeuerwehren genutzt werden kann.

Walter Kistler bedankte sich abschließend bei der Jugendfeuerwehr Eschbach für die Ausrichtung der Hauptversammlung und schloss die Versammlung.

Text/Fotos: Marco Morath (FGL Öffentlichkeitsarbeit)

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende. Wir möchten hier nochmals die aus den Aktionen und Veranstaltungen des Jahres 2017 hervorgegangenen Bilder in Erinnerung rufen:

Gruppenfoto Lehrgangsteilnehmer

An zwei Wochenenden im Oktober und November haben insgesamt 20 Feuerwehrangehörige aus dem gesamten Landkreis am Jugendgruppenleiter-Lehrgang teilgenommen.

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Bei schönstem Herbstwetter haben sich 121 Jugendfeuerwehrmitglieder haben sich am Samstag, den 04.11.2017 in Pfaffenweiler eingefunden, um die Leistungsprüfungen für die Jugendflamme abzulegen. 23 davon waren Mädchen.

[pb_row ][pb_column span="span12"][pb_heading el_title="Freitag" tag="h3" text_align="inherit" font="inherit" border_bottom_width_value_="2" border_bottom_style="solid" border_bottom_color="#3d3d3d" appearing_animation="0" ]Freitag (28.07.2017)[/pb_heading][pb_text el_title="Text Freitag Teil 1" width_unit="%" enable_dropcap="no" appearing_animation="0" ]

Das diesjährige Zeltlager findet in Kirchzarten statt. Die Jugendfeuerwehr Kirchzarten richtet das Zeltlager anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Jugendfeuerwehr Kirchzarten aus.

Um 14:00 Uhr reisten am Freitag die ersten Jugendfeuerwehren an. Um 17:30 Uhr wurde das Zeltlager mit 618 Teilnehmern feierlich eröffnet. Zur Eröffnung waren neben Kreisjugendleiter Walter Kistler mit seinem Team auch der Bürgermeister der Gemeinde Kirchzarten sowie der Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes, der Kommandant der Freiw. Feuerwehr Kirchzarten sowie zahlreiche weitere Gäste anwesend.

Nach dem Abendessen, das vom Verpflegungszug des DRK Freiburg zubereitet wurde, fandens ich die Lagerteilnehmer bei den Tauziehfreunden Dietenbach zu einem Tauziehworkshop ein. Unter den zahlreichen teilnehmenden Mannschaften wurden dann unter professioneller Anleitung die stärksten ermittelt.

Der Abend klang dann mit Lagerromantik um das Lagerfeuer langsam aus.

Samstag (29.07.2017)

Am Samstag fanden nach einer kurzen Zeltlagernacht die Wettbewerbe statt.

Sieben Mannschaften traten zur Leistungsspange an. Am Pokalwettbewerb beteiligten sich zwei Mannschaften in der Altersgruppe über 14 Jahre und neun Mannschaften in der Altersgruppe unter 15 Jahre. Insgesamt 27 Mannschaften beteiligten sich am alternativen Spieleangebot. So war viel geboten, für die Anwesenden Kinder und Jugendlichen.

Am Samstag waren neben den 618 Zeltlagerteilnehmer außerdem noch über 60 Kinder aus den Kindergruppen anwesend, die am Zeltlager ansonsten nicht teilnahmen. Die Kindergruppen wurden extra für den Samstag nach Kirchzarten eingeladen. Die Beteiligung am Zeltlagergeschehen war eine Premiere für die Kindergruppen im Landkreis.

Der Abnahmeberechtigte des Deutschen Jugendfeuerwehr, Thomas Wagner, zeigte sich erfreut über die Leistungen der Jugendlichen und konnte nach Abschluss der Veranstaltung allen teilnehmenden Mannschaften die ersehnten Leistungsspangen verleihen.

Sonntag (30.07.2017)

Nach den Wettkämpfen am Samstag war der Zeltplatz am Sonntagmorgen recht ruhig und der Start in den Tag nicht ganz so leicht wie am Samstagmorgen.

Lagerplatz Sonntagmorgen

Nach dem Frühstück fand die Lagerolympiade statt. 46 Gruppen meldeten sich dafür an und nahmen an den sechs Stationen teil. Die Spiel erforderten Teamgeist, Kraft und Reaktionsfähigkeit.

Wettbewerbsergebnisse

Die folgenden Jugendfeuerwehren haben sich mit je einer Gruppe an der Leistungsspange beteiligt:

  • Freiburg Stadt Abteilung St. Georgen
  • Bad Krozingen
  • Breisach Abteilung Kernstadt
  • Breisach Abteilung Oberrimgsingen
  • Staufen
  • Vogtsburg
  • Titisee-Neustadt

Die Teilnehmer des Pokalwettbewerbs haben folgende Ränge erzielt:

 Rang

Altersgruppe bis 14 Jahre

Altersgruppe ab 15 Jahre

1. Platz

Eschbach

Kirchzarten

2. Platz

Freiburg
Tiengen-Munzingen

Freiburg OsWiHo

3. Platz

Pfaffenweiler

 

4. Platz

Ehrenkirchen

 

5. Platz

Staufen

 

6. Platz

Ebringen

 

7. Platz

Kirchzarten

 

8. Platz

Stegen 1

 

9. Platz

Stegen 2

 

 

Im alternativen Spieleangebot wurden folgende Ergebnisse erzielt:

Rang

Gruppe

1

Friedenweiler - Rötenbach

2

Breitnau

3

Wittnau

4

Eisenbach

5

Vogstburg

6

Bad Krozingen 1

7

Bad Krozingen 2

8

Neuenburg Gießheim

9

Löffingen 2

10

March

11

Eichstetten

11

Bad Krozingen 3

13

Sulzburg

13

Sölden 1

15

Bötzingen

16

Müllheim Hügelheim

17

Schallstdt Mengen

18

Auggen

19

Schluchsee

20

Buchenbach

20

Kirchzarten

22

Au

23

Sölden 2

24

Ehrenkichen

25

Bollschweil

26

Löffingen

27

Breisach

 

Bei den Spielen der Kindergruppen wurden folgende Ergebnisse erzielt:

Rang

Gruppe

1

Feuerfüchse 2 (Kirchzarten)

2

Feuerfüchse 1 (Kirchzarten)

3

Mini-Löscher 2 (March)

4

Bambini Mädels (Sölden)

5

Kinderfeuerwehr 2 (Bad Krozingen)

6

Bambini Jungs (Sölden)

7

Kinderfeuerwehr 1 (Bad Krozingen)

8

Mini-Löscher 1 (March)

 

Bei der am Sonntag durchgeführten Lagerolympiade haben die teilnehmenden Mannschaften wie folgt abgeschnitten:

Rang

Gruppe

1

Bad Krozingen 4

2

Buchenbach 2

3

Friedenwieler- Rötenbach 2

4

Eisenbach

5

Wittnau

6

Vogtsburg 2

7

Schluchsee 2

8

Sölden 2

9

Bollschweil2

10

Vogtsburg 1

11

Bad Krozingen 1

12

Bötzingen

13

Kirchzarten 1

14

Titisee-Neustadt

15

Freiburg tiegen Munzingen

16

Bad Krozingen 3

16

Auggen

18

Schallstadt Mengen

18

Breisach Stadt 2

20

Au

21

Bollschweil1

22

Stegen 3

23

Löffingen 2

23

Sölden 1

25

Breitnau

26

Löffingen 1

27

Schluchsee 1

28

Ebringen 1

29

Friedenwieler- Rötenbach 1

30

Kirchzarten 2

31

Sulzburg 2

32

Breisach Stadt 1

33

March

33

Eichstetten 2

35

Eschbach 2

36

Sulzburg 1

36

Ehrenkirchen 1

36

Müllheim Britzingen

39

Eichstetten 1

39

Eschbach 1

41

Buchenbach 1

42

Bad Krozingen 2

43

Ebringen 2

44

Ehrenkirchen 2

 

Text: Marco Morath (FGL Öffentlichkeitsarbeit)
Fotos/Videos: Roland Vogelbacher (Stv. Kreisjugendleiter) u. Marco Morath (FGL Öffentlichkeitsarbeit)

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